Nicht mehr und nicht weniger als eine Höhle am Rande der Schwäbischen Alb. Sie ist mit einer Länge von nur 7 Metern eine der kleinsten Höhlen der Lutherischen Berge. Durch ihre reizvolle Lage, eingebettet in ein ausgedehntes Wald- und Wandergebiet, ist sie ein beliebtes Ausflugsziel. Man findet die Höhle ca. 1 km östlich von Briel im Brieltal.

Um 1790 war Katharina Schunter zusammen mit ihren Eltern Friedrich und der gleichnamigen Mutter Katharina Schunter in der Gegend um Briel aufgetaucht. Die Schunter Höhle bot der obdachlosen Familie Schutz. Katharina nach der Landesart auch «Käther» genannt, zog sich aus welchen Gründen auch immer öfters in eine nahegelegene Höhle im Brieltal zurück.

Wenn Katharina Feuer machte und dann aus der Höhle Rauch aufstieg, sagte man in der Umgebung „ D`Käther kocht“.
Daher der noch heute gültige Name für die Höhle „Käthera-Kuche“.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden Katharina Schunter und eine weitere Frau aus Gundelfingen wegen Landstreicherei gesucht. Im Alter von 44 Jahren starb sie am 10.04.1828.

 

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